Top-Ziele in Süd-Europa - Kanaren

Top-Ziele in Süd-Europa - Kanaren

Wer Kanaren sagt, denkt zunächst an Sonne, Strand und Cocktails. Kein Wunder, denn das mediterran-subtropische Klima der kanarischen Inseln sorgt ganzjährig für angenehme Temperaturen, die Tageshöchsttemperaturen fallen nur selten unter die 20-Grad-Marke. Die Kanaren sind also ein Ganzjahresziel, dokumentiert in dem Namen "Inseln des ewigen Frühlings".

Bei solchen angenehmen Bedingungen kein Wunder, dass es auf den kanarischen Inseln Natur satt gibt. Auf dem Archipel sind 142 Naturschutzgebiete ausgewiesen, darunter elf Naturparks. Wer also die Flipflops gegen die Trekking-Schuhe tauschen möchte, findet hier jede Menge Möglichkeiten.

Lanzarote, östlichste der Kanarischen Inseln, bietet die Exotik von Vulkanlandschaften, tropische Vegetation und wüstenartige Lavagebiete. Lanzarote wurde von der UNESCO zum Biosphärenreservat erklärt, ein faszinierendes Beispiel für Natur integrierende Architektur und Verbindung von Tradition und Moderne. Hier gibt es sehenswerte Routen, die zu Fuß, auf dem Rad oder einem Pferderücken erlebt werden können. Und dann das kristallklare Wasser der Strände, weiß oder dunkel, ganz nach Geschmack.

Fuerteventura heißt "starker Wind". Kein Wunder, dass hier Wassersportler außerordentlich gute Bedingungen vorfinden, Fuerteventura gilt als Surfer-Paradies. Dennoch locken die strahlend-hellen Strände auch Erholungssuchende. Die zweitgrößte Insel des Archipels bietet außerdem einzigartige Landschaften, etwa den mythischen Tindaya Berg, der noch heute Zeugnisse seiner Urbewohner zeigt. In den Ebenen locken hunderte von Mühlen, hier wird Gofio gemahlen, ein geröstetes Getreide, wichtigste Zutat vieler Inselgerichte.

Gran Canaria: helle Sandstrände, weiße Sanddünen und grüne Schluchten. Es ist ein wenig wie im Märchen, die reizenden Dörfer mit historischen Gebäuden, pulsierende Städte der Lebensfreude mit lebendigem Nachtleben tun ein Übriges. Gran Canaria bietet Meer: Taucher, Surfer, Sportfischer oder anspruchsvolle Badegäste kommen hier voll auf ihre Kosten.

Teneriffa ist die größte der kanarischen Inseln und bietet eine enorme Vielfalt: Bizarre Landschaften, weitläufige Plantagen, weiße und schwarze Strände vulkanischen Ursprungs. Hier gibt es viele Möglichkeiten, sich zwischen den Strandtagen auszutoben: Klettern, Gleitschirmfliegen, Höhlen- und Reitausflüge, Wanderungen, Fahrradtouren, Hochseefischen, Tauchen, Wellenreiten, Windsurfen und vieles mehr. Gekrönt wird die Insel vom 3.718 Meter hohen Pico del Teide, dem höchsten Berg Spaniens.

La Gomera hingegen eignet sich mehr für den ruhigen Landurlaub. Faszinierende Natur und traditionelle Ortschaften verzaubern ihre Gäste. Hier machte übrigens Christoph Kolumbus Station auf dem Weg in die neue Welt. Besonders originell: der Silbo, eine gepfiffene Sprache, mit der die Einwohner einst über große Entfernungen kommunizieren konnten.

La Palma gefällt mit seinen Städten im Kolonialstil, weswegen sie auch den Namen „Isla Bonita“ trägt. Wanderer erfreuen sich an der überbordenden Natur, Ruhesuchende an den kleinen Buchten. Romantiker aufgepasst: Wegen der besonders klaren Luft ist La Palma ein Paradies für Sternengucker. Deswegen steht auf dem Roque de los Muchachos in 2.420 Metern Höhe ein großes Observatorium.

Das vielleicht ursprünglichste Eiland der Kanaren ist El Hierro. Für viele ist El Hierro deswegen auch die schönste Insel im Atlantischen Ozean. Vulkankrater wechseln mit Kieferwäldern, Wiesen und Lorbeerwälder mit schroffen Küstenabschnitten. Ein interessanter Bewohner der Insel: Die Rieseneidechse Lagarto gigante, bis zu 75 Zentimeter lang. Die Vielfalt geht auch unterhalb der Wasseroberfläche weiter: Im glasklaren Wasser der Vulkanlandschaft leben hunderte subtropische Meerestierarten.

Die Kanaren sind auch für einen Langzeitaufenthalt sehr beliebt. Vor allem Teneriffa und Gran Canaria bieten neben einem ganzjährig angenehmen Klima auch eine hervorragende touristische Infrastruktur und eine abwechslungsreiche Umgebung.